Patrone der Gemeinde Risch

Hl. Sebastian soll - der Legende aus dem 5. Jahrhundert nach - Mitte des 3. Jahrhunderts im französischen Narbonne geboren und in Mailand, woher sein Mutter stammte, aufgewachsen sein. Hier lernte er in frühester Jugend das Christentum kennen und wurde ein eifriger Anhänger der Lehre von Jesus Christus. Sein Berufsideal war der Militärdienst, deshalb ging er nach Rom und wurde Soldat. Schon bald erhielt er den Posten eines Befehlshabers der Prätorianischen Leibgarde des römischen Kaisers. Charakterlich bewährte sich der junge Offizier durch unbedingte Zuverlässigkeit in einer Umgebung von Bestechlichkeit und Verrat. Er bewahrte sich seine Integrität und sein Glaube bestärkte ihn in seiner Verantwortung den sozial Schwachen gegenüber. So benützte er seine Stellung, die ihm den freien Zutritt zu allen Gefängnissen erlaubte, um gefangenen Christen zu helfen und ihnen beizustehen. Auch nahm er an Versammlungen der Christen teil, obwohl dies für ihn eine Gefahr bedeutete, denn der Kaiser stand dem Christentum ablehnend gegenüber. Als unter Kaiser Diokletian ( 284 - 305 ) eine neue Welle grausamer Christenverfolgungen ausbrach, wurde auch Sebastian sofort verhaftet, der Prozess wegen seines christlichen Glaubens gemacht und zum Tode durch Erschiessen verurteilt. Numidische Bogenschützen beschossen ihn so lange mit Pfeilen, bis Sebastian blutüberströmt zu Boden sank und wie tot liegenblieb.
Die christliche Witwe Irene, die ihn begraben wollte, fand ihn jedoch noch am Leben, brachte ihn in ihr Haus und pflegte ihn, bis er wieder genesen war. Anschliessend klagte Sebastian den Kaiser öffentlich wegen seines grausamen Vorgehens gegen die Christen an. Kaiser Diokletian liess Sebastian daraufhin um 303 mit Keulen erschlagen. 354 wird berichtet, dass sein Grab an der Via Appia am Eingang des Coemeteriums "ad catacumbas" sei. Im Jahr 367 wurde über dem Grab des Heiligen eine Kirche erbaut. Sie trägt noch heute den Namen San Sebastiano ad catacumbas und wurde eine der sieben Hauptbasiliken Roms.
Dargestellt wird Sebastian als Soldat oder junger Mann, der an einen Baum gebunden von Pfeilen durchbohrt wird. Er wird als Patron der Sterbenden, Schützen, Kriegsinvaliden, Büchsenmacher, Eisenhändler, Zinngiesser, Steinmetze, Gärtner, Gerber, Töpfer, Bürstenbinder und -händler, Raketenmacher und Leichenträger verehrt. Bei Verwundungen, gegen Pest, Seuchen, Viehkrankheiten und Epilepsie wird er angerufen.
Das Fest des Märtyrers Sebastian wird seit dem Jahr 354 am 20. Januar gefeiert.
In S. Pietro in Vincoli wird die Säule, an der er gelitten haben soll, als kostbarer Schatz aufbewahrt.
Der Name Sebastian kommt vom griechischen "sebastos" gleich "erhaben, verehrungswürdig".
Hl. Fanian
wurde 236 zum Papst gewählt. Die Stadt Rom teilte er daraufhin in sieben kirchliche Bezirke auf, deren Verwaltung sieben Diakonen übertragen wurde. Ebenso trug er Sorge für die kirchlichen Begräbnisstätten. Sein Ansehen in der Gesamtkirche ist von Cyprian von Karthago und Origines bezeugt. Fabian starb als einer der ersten Märtyrer in der Verfolgung des Decius am 20. Januar 250 und wurde in der Calixtuskatakombe beigesetzt. Sein Sarkophag wurde 1915 wieder aufgefunden. Dargestellt wird Fabian mit Papstkreuz, Schwert und Taube. Er ist der Patron der Töpfer und Zinngiesser. Die Kirche feiert sein Fest am 20. Januar.Hl. Fabian wurde 236 zum Papst gewählt. Die Stadt Rom teilte er daraufhin in sieben kirchliche Bezirke auf, deren Verwaltung sieben Diakonen übertragen wurde. Ebenso trug er Sorge für die kirchlichen Begräbnisstätten. Sein Ansehen in der Gesamtkirche ist von Cyprian von Karthago und Origines bezeugt. Fabian starb als einer der ersten Märtyrer in der Verfolgung des Decius am 20. Januar 250 und wurde in der Calixtuskatakombe beigesetzt. Sein Sarkophag wurde 1915 wieder aufgefunden. Dargestellt wird Fabian mit Papstkreuz, Schwert und Taube. Er ist der Patron der Töpfer und Zinngiesser. Ausserdem ist Fabian mit dem hl. Sebastian der Patron der Gemeinde Risch. Fabian ist ein Vorname lateinischen Ursprungs, der eine Weiterbildung von Fabius ist. Die Kirche feiert sein Fest am 20. Januar.