Gebetsgruppe

Normalerweise alle 14 Tage trifft sich am Donnerstag abend um 19.00 die Gebetsgruppe vor dem Abendgottesdienst in der Pfarrkirche St. Verena. Frauen und Männer beten während einer halben Stunde den Rosenkranz oder sie beten für Frieden, Gerechtigkeit, Bewahrung der Schöpfung, für Pfarreianliegen und persönliche Anliegen. Bei jeder Gebetseinheit sind Interessierte immer herzlich willkommen und eingeladen mitzubeten.
Nähere Informationen erteilt gerne Berti Imfeld, Risch.

 

Termine

  • Die aktuelle Termine liegen jeweils in unserer Pfarrkirche auf und werden im Pfarreiblatt publiziert.

 

Einige Gedanken zum Gebet
Wer betet, lebt freier, froher und gesünder. Der Betende lässt sich seine Sorgen abnehmen und legt sie in die Hand Gottes. Stellen wir uns einen Menschen vor, den seine Sorgen niedergedrückt haben. Aber er hat nicht resigniert, sondern hat sich an Gott gewandt und hat gebetet. Er kam mit Vertrauen zu Gott, und sein Vertrauen ist durch das Beten gewachsen. Als Betender hat er erlebt, wie Gott ihm seine Sorgen abnahm und ihn erkennen liess, dass sein Leben gut weiterging, auch wenn ihn dieses und jenes belastete und ihm den Weg zu versperren schien.
Das ist eine wichtige Erfahrung: Gott trägt nicht bloss die Dinge, er trägt auch uns und unser Leben ist in seiner Hand. Er liest uns zwar nicht die Steine auf dem Weg; er verhindert nicht einmal, dass wir uns an den Steinen stossen, aber er stützt uns, dass wir weiterkommen und das werden, was wir nach seinem Willen werden sollen: vollendete Menschen, die für immer mit ihm leben können.
Wer spürt, dass Gott ihn stützt, kann aufatmen und fühlt sich freier, und Freude kann in sein Herz einkehren. Es liegt auf der Hand, dass ein solcher Mensch gesünder lebt als einer, den seelische Lasten niederdrücken und Sorgen beklemmen.
Es gibt auch die umgekehrte Erfahrung: Weil Gott uns unsere Sorgen abgenommen hat, können wir besser beten. Vielen wird klar, dass wir viele, nicht selten unnötige Sorgen, mit uns geschleppt haben. Wenn man krank ist, spürt man, wie unwichtig vieles davon war. Gewiss sind noch Sorgen geblieben, aber sie haben an Gewicht verloren und stehen nicht mehr ganz vorn in unserem Leben.
So lernen wir, der Liebe Gottes zu vertrauen und Gott mehr und mehr über uns verfügen zu lassen.
Beten ist also eine grosse Lebenshilfe; es gehört selbst zum Leben und ist Leben.

Wer betet, lebt mehr, tiefer und länger.

Thomas Schneider, Pfarrer