Firmung

Firmung
Die Firmung findet alle 2 Jahre in der 5. und 6. Klasse statt. Die Vorbereitung auf die Firmung geschieht im Religionsunterricht in Risch und Holzhäusern, im Firmweekend ( jeweils im Januar ), durch das Mitgestalten von Familien- und Schulgottesdiensten, aber auch durch das religiöse Leben in der Familie. Genauere Angaben erhalten de Firmlinge im Religionsunterricht sowie am Firm-Infoabend.

Bitte beachten Sie dazu das jährliche Datenblatt für unsere Firmlinge sowie die aktuellen Pfarreiblätter bzw. Pfarreibriefe.

Firmungen in Risch
Samstag, 07. Mai 2016, 10.00
Sonntag, 08. Mai 2016, 10.00

Spätere Daten werden rechtzeitig bekannt gegeben.

Die Firmung aös Sakrament
Die Firmung ist eines der sieben Sakramente. Geschichtlich und inhaltlich ist dieses Sakrament mit der Taufe verwandt und wird zum Beispiel in der Ostkirche heute noch zusammen mit der Taufe gespendet. In der Taufe empfängt der Christ "den "Geist Gottes". Die Firmung greift diesen Teilaspekt des Taufgeschehens auf und verselbständigt ihn. Die Ursachen liegen in der früh in der Kirche sich durchsetzenden Praxis der Kindertaufe.

Während die Kindertaufe einerseits den Geschenkcharakter der Gotteskindschaft deutlich macht, kommt hier der ergänzende Gedanke der freiwilligen, persönlichen Zustimmung des Christen entschieden zu kurz. Die Firmung stellt darum die bewusste und freiwillige Entscheidung für den Glauben in die Mitte.

Mit dieser Entscheidung ratifiziert der Firmling nachträglich das Taufversprechen, daß bei seiner (Kleinkind-)Taufe stellvertretend für ihn Eltern und Taufpatenabgegeben hatte.

Beim Sakrament der Firmung bestätigen die Firmlinge nach Taufe und Erstkommunion öffentlich ihr Ja zum Glauben und werden zugleich voll in die Gemeinschaft der katholischen Kirche aufgenommen. Der Begriff „Firmung“ kommt von dem lateinischen Wort „confirmare“. Er wird übersetzt mit „festmachen“ und „bestätigen“. Bei der Spendung der Firmung legt der Bischof dem Firmling die Hand auf den Kopf, zeichnet mit Chrisamöl ein Kreuz auf die Stirn und spricht: „Sei besiegelt durch die Gabe Gottes, den Heiligen Geist.“

Dieser Ritus der Salbung ist sehr alt und entspringt den Königserhebungen im Alten Orient. Schon vor mehreren tausend Jahren wurden die Herrscher bei ihrer Krönung gesalbt. So sollte ihnen eine besondere Kraft verliehen werden. Als Christen glauben wir, dass in der Firmung der Geist Gottes auf uns herabkommt. Mit seinem Geist will Gott bei den Menschen sein und ihnen helfen, das Leben in guter Weise zu bestehen.