Krankensalbung

In Alter und Krankheit nicht allein sein

Es gibt kaum jemanden von uns, der nicht Angst davor hat, plötzlich alt zu sein, krank zu werden und vieles nicht mehr tun zu können. Wie schnell steht man dann in der Gefahr, Kontakte zu verlieren und zu vereinsamen.
Wir wollen alles tun, dass dies nicht passiert! Dass wir älter und gebrechlicher werden, das können wir nicht verhindern, aber wir können uns gegenseitig zeigen, dass keiner von uns vergessen ist.

Gegenseitige Aufmerksamkeit
Dazu ist es aber notwendig, dass wir uns gegenseitig mitteilen, wenn jemand von uns krank wird, oder nicht mehr aus dem Haus kann, selbst wenn dies nur vorübergehend sein sollte. Wenn Sie von jemandem wissen, der im Augenblick nicht mehr zu unseren Gottesdiensten kommen kann, ins Spital muss, oder etwa krank zu Hause liegt, dann geben Sie dem Pfarrhaus oder dem Pfarreiteam bitte Bescheid. Wenn einer unserer Kranken nicht von der Seelsorge besucht wird, dann hängt es leider auch damit zusammen, dass man einfach nicht davon erfahren hat.

Krankenkommunion
Viele Kranke leiden ganz stark darunter, nicht mehr zu den Gottesdiensten kommen zu können. Manche würden - gerade in der Situation der Krankheit - gerne wieder einmal das Sakrament empfangen.
Wenn sie selbst in diese Lage kommen, auch wenn es nur vorübergehend sein sollte, dann scheuen Sie sich nicht, im Pfarrhaus anzurufen. Pfarrer Thomas Schneider kommt gerne mit der Kommunion zu Ihnen.

Krankensalbung
Und wenn Sie länger krank sind oder etwa vor einem Krankenhausaufenthalt stehen, vielleicht sogar auf eine Operation zugehen, dann denken Sie auch daran, dass Ihnen genau in dieser Situation das Sakrament der Krankensalbung helfen will.
Die Krankensalbung hat nichts mit "Sterbesakrament" zu tun, wie immer noch fälschlich angenommen wird. Es ist eine Hilfe zum Leben. Gott will uns äusserlich, aber vor allem innerlich stärken und die Kraft schenken, das was auf uns zukommt, auch wirklich tragen zu können.
Diese Hinweise sollen Ihnen Mut machen. Wir sind, im Rahmen unserer Möglichkeiten, gerne für Sie da. Lassen Sie es uns wissen, wenn Sie uns brauchen, denn nichts ist wichtiger für unsere Pfarrei, als dass wir fest zueinander stehen und uns gegenseitig den Halt geben, den wir nötig haben.
Und wenn es uns gut geht, dann wollen wir dankbar sein für die Zeit, die Gott uns schenkt, uns darüber freuen, wenn wir uns begegnen, ganz gleich ob im täglichen Leben oder bei den Angeboten unserer und nicht zuletzt in unseren Gottesdiensten.

Pfarrer Thomas Schneider